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TV-Kritik: Verstehen Sie schweizerisch?

«Bonjour, Grüezi, Hello?»: Der «Club» griff gestern die Mundartdebatte auf. Die Diskussion brachte jedoch wenig Neues – was vielleicht auch am schulmeisterlichen Auftritt Röbi Kollers lag.

Werden wir die Deutschschweizer und Romands sich in 20 Jahren noch verstehen? Im gestrigen «Club» war die Mundart das Thema.
Werden wir die Deutschschweizer und Romands sich in 20 Jahren noch verstehen? Im gestrigen «Club» war die Mundart das Thema.
Screenshot SF

«In welcher Sprache sollen wir diese Debatte überhaupt führen?», fragte Moderator Röbi Koller zu Beginn der Sendung und wandte sich mit Antonio Hodgers gleich an den Falschen. Der Genfer Nationalrat plauderte nämlich nicht wie erwartet auf französisch oder deutsch los, sondern auf italienisch. Es folgte der Schriftsteller und Mundartpoet Pedro Lenz im herrlichsten Accent Fédéral und brachte damit Peter Rothenbühler wohl zum ersten Mal etwas in Rage. Der Journalist und Verleger regte sich später in der Sendung darüber auf, dass die Deutschschweizer nicht einmal anständig Hochdeutsch sprechen könnten. Das sei eins der Hauptprobleme, dass sie lieber Dialekt reden.

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