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TV-Kritik: Mut zur Dummheit

Ungebrochener Optimismus, forcierte Freundlichkeit und die radikale Reduktion aufs Altbekannte: Der «Musikantenstadl» ist ein Krisen-Narkotikum sondergleichen, wie das gestrige Schweiz-Special zeigte.

Ist es möglich, dass der «Stadl» an Bedeutung gewinnt, ja richtig wichtig wird? In Zeiten krachender Börsen und ächzender Haushalte erscheint seine Leier plötzlich wie ein konsequentes Gegenprogramm: Die ansonsten allgegenwärtige Krise wird hier radikal ignoriert. Stattdessen Dauerlächeln und sonniges Trällern, als sei es ewig 1999.

«Entdeckung der Gefühle»

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