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TV-Kritik: Klapproth lästert über US-Kollegen

Die SF-Wahlnacht bot solide Experten, einen ungeduldigen Stephan Klapproth und einen energischen Korrespondenten. Neun Stunden im Schnelldurchlauf.

Stephan Klapproth liess wenig Gelegenheiten aus, Seitenhiebe gegen die amerikanischen Fernsehsender CBS und CNN auszuteilen...
Stephan Klapproth liess wenig Gelegenheiten aus, Seitenhiebe gegen die amerikanischen Fernsehsender CBS und CNN auszuteilen...
Screenshot SRF
...die ihm zu viel warme Luft verbreiteten und schon nach geringsten Wählerstimmen Hochrechnungen wagten, wie hier CNN.
...die ihm zu viel warme Luft verbreiteten und schon nach geringsten Wählerstimmen Hochrechnungen wagten, wie hier CNN.
Screenshot SRF
Um 5 Uhr 16 twitterte Obama ein Knuddelbild von sich und seiner Frau. Die Botschaft: «Four more years.»
Um 5 Uhr 16 twitterte Obama ein Knuddelbild von sich und seiner Frau. Die Botschaft: «Four more years.»
Screenshot SRF
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Stunde 1: Baracks Kiffer-Gang und Michelles Mail

Eben noch stand Stephan Klapproth in seiner «10vor10»-Reportage aus Washington arg in Schieflage (siehe Foto in der obigen Bildstrecke) und jetzt, knapp zwei Stunden später, eröffnet er – wieder aufrecht – die SF-Sondersendung zur US-Wahl. «Wenn Sie die Wahlnacht verfolgen wollen, sind Sie hier richtig», kündigt er vielversprechend an. Ihm zur Seite stehen die Professoren Miriam Meckel, Alfred Mettler und Christiane Lemke sowie der CEO der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer, Martin Naville. Die Diskussion ist etwas holprig und gestelzt. Es juckt ein erstes Mal im Zapper-Daumen. Die Schaltungen zu den Korrespondenten vermögen auch noch nicht zu begeistern. Tilman Lingner etwa befindet sich im Headquarter der Demokraten in Chicago, doch er scheint der Einzige in der grossen Halle zu sein.

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