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TV-Kritik: Kick it like Gülüc

Im «Tatort» gings um Frauenfussball. Also marschierten ein langbeiniges Model, eine muslimische Familie und Jogi Löw auf. Verstehen Sie das? Wir auch nicht.

Am Samstag spielten die Schweizer in Dänemark an der U-21-WM vor leeren Rängen. Obwohl Spitzenfussball geboten wurde. In Deutschland wäre das nicht passiert. Dort ist sogar die in Bälde startende Frauenfussball-WM fast ausverkauft. Liegt das an den tollen Fans? Der deutschen Sportbegeisterung? Oder doch eher am cleveren Marketing?

Gestern jedenfalls machte der «Tatort» Werbung für das Turnier. Kommissarin Lena Odenthal ermittelte im Falle einer ermordeten Nationalspielerin, unterstützt von Bundestrainer Joachim Löw und Theo Zwanziger, dem Präsident des Deutschen Fussballverbands. Die Idee zum «Tatort» kam offenbar von Zwanziger höchstpersönlich. «Spannende Handlung, Action, konfliktträchtige Situation, soziale Missstände thematisieren, aufrütteln», wünschte sich der Mann. Das konnte ja nicht gut gehen.

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