Zum Hauptinhalt springen

TV-Kritik: Eine russische Schildbürgergeschichte

Gestern lief die Doku «Putins Spiele» auf SRF. War die Vorschussaufregung berechtigt?

Gebannt freut sich die Welt auf Sotschi. Wer wohl die Medaillen gewinnt? Die grössten Verlierer stehen schon jetzt fest. Es sind die russischen Steuerzahler. Sie berappen die 50 Milliarden Dollar, die Sotschi kostet. Zum Vergleich: Die Budgets vorheriger Winterspiele betrugen meistens zwischen zwei und drei Milliarden.

Es ist eine von vielen Anekdoten, die gestern in «Putins Spiele» aufgetischt wurden. Die Doku des russischen Filmemachers Alexander Gentelev sorgte im Vorfeld für Schlagzeilen. Auch, weil die russischen Behörden den Film verhindern wollten. Kein Wunder, der mehrfach ausgezeichnete Regisseur nimmt kein Blatt vor den Mund: Putin wollte diese Spiele auf Teufel komm raus. Geld spielte keine Rolle, Widerstand wurde nicht geduldet. Die Geschehnisse um Sotschi haben die olympische Idee völlig pervertiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.