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TV-Kritik: «Du musst dich wehren, Mama»

Im ersten Teil der Doppelfolge des «Tatort» aus Hannover legte sich Kommissarin Lindholm nicht nur mit einer Rockerbande, sondern auch mit der feinen Gesellschaft an. Das ging unter die Haut.

«Du musst dich wehren, Mama», sagte der kleine Sohn von Kommissarin Charlotte Lindholm, als sie beim Fussballspielen unkonzentriert war und den Ball einfach so ins improvisierte Tor gleiten liess. Im Beruf hingegen ist sie stets voll da und kämpft im Landeskriminalamt Niedersachsen gegen Menschenhandel, Zwangsprostitution und eine frauenverachtende Parallelgesellschaft.

Noble Herren aus dem Reichenviertel der Landeshauptstadt Hannover machten mit einer Rockerbande, die das Rotlichtmilieu beherrscht, gemeinsame Sache. Die Lederjackenträger lieferten den perversen Sadisten für Sexpartys frisches Blut in ihre Villen, besonders begehrt: minderjährige Jungfrauen. Waren sie durch mit ihren Misshandlungen, warfen sie die benutzten «Wegwerfmädchen» auf die Müllkippe.

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