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TV-Kritik: Baywatch mit Behinderten

Gestern zeigte das SF die erste Folge von «Üsi Badi», eine Reality-Doku mit Behinderten. Der pädagogische Nutzen steht ausser Frage. Doch unterhält das Format auch?

Stopfte man vor einem Jahr mit einer Reduit-Simulation das Sommerloch, setzt das SF heuer auf eine Doku-Soap mit Behinderten. «Üsi Badi» heisst das Konzept, das man mit dem holländischen «Big Brother»-Erfinder Endemol zusammen entwickelt und produziert hat. Zu sehen sind drei Frauen und drei Männer mit geistiger Behinderung, die im Strandbad Bruggerhorn in St. Margrethen aushelfen.

Zum Beispiel Remo, ein quirliger, selbstbewusster Mann mit Down-Syndrom, der im Brasilien-Shirt aufkreuzte. Wie die meisten anderen Teilnehmer arbeitet er werktags in einer geschlossenen Arbeitsumgebung. Auf die Möglichkeit, hier Gäste zu bewirten oder dem Bademeister zur Hand zu gehen, hatte sich Remo deshalb ganz besonders gefreut.

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