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TV-Kritik: Alles hängt von den Superreichen ab

Gestern in der Arena hatten alle dasselbe Ziel: Den Steuertourismus der Superreichen einzudämmen. Ob die Steuergerechtigkeits-Initiative die Lösung oder doch Auslöser dafür ist, darüber schieden sich die Geister.

Die Steuergerechtigkeits-Initiative ist Christian Levrats Baby. Es handle sich dabei um einen supermoderaten Vorschlag, um «Stilregeln für die Super-Super-Reichen». Damit hatte er gestern...
Die Steuergerechtigkeits-Initiative ist Christian Levrats Baby. Es handle sich dabei um einen supermoderaten Vorschlag, um «Stilregeln für die Super-Super-Reichen». Damit hatte er gestern...
Screenshot SF
...prominente Unterstützung im Rücken. Zum Beispiel Rudolf Strahm...
...prominente Unterstützung im Rücken. Zum Beispiel Rudolf Strahm...
Screenshot SF
...gegen die Initiative ein. Sein Szenario bei einem allfälligen Ja zur Initiative: Die Reichen verlassen die Schweiz, der Mittelstand muss büssen.
...gegen die Initiative ein. Sein Szenario bei einem allfälligen Ja zur Initiative: Die Reichen verlassen die Schweiz, der Mittelstand muss büssen.
Screenshot SF
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Dass Kantone wie Zug, Uri oder die beiden Appenzell Superreiche mit tiefen Steuern zum Umzug verführen, ärgert die Befürworter der Steuergerechtigkeits-Initiative um Christian Levrat gewaltig. Besonders, wenn die Steuergeschenke von Geldern aus dem Finanzausgleich abgezwackt werden.

Die Leidtragenden seien die übrigen Kantone, die das fehlende Geld stattdessen von der Mittel- und Unterschicht beschaffen müssen. Die Folge: noch höhere Steuern. Ein Teufelskreis. Einheitliche Mindeststeuersätze für Superreiche sollen diesen durchbrechen, negative Auswüchse des interkantonalen Steuerwettkampfs eindämmen und die Wanderbewegung der Superreichen unterbinden.

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