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Schweizer Behörde ermittelt in «Wetten, dass...?»-Affäre

Bei Gottschalks «Wetten, dass…?» wurde offenbar im grossen Stil Schleichwerbung betrieben. Auch das Schweizer Fernsehen ist betroffen.

«Herr Gottschalk wird sich mit dem Gast so am Fahrzeug positionieren, dass der Wagen nicht verdeckt wird»: Thomas Gottschalk mit Philipp Lahm.
«Herr Gottschalk wird sich mit dem Gast so am Fahrzeug positionieren, dass der Wagen nicht verdeckt wird»: Thomas Gottschalk mit Philipp Lahm.
Keystone

«Wetten, dass…?» oder «Werben nach Mass?» – «Der Spiegel» berichtet, dass die Firma Dolce Media von Thomas Gottschalks Bruder Christoph über Jahre hinweg Unternehmen wie Daimler oder Audi bei «Wetten, dass...?» Schleichwerbung betreiben liess und dafür Millionen kassierte.

Hat man beim ZDF nicht genau hingeschaut – oder sogar mitkassiert? Nach dem «Spiegel»-Bericht schieben die Beteiligten (Daimler, Dolce Media, ZDF, Fernsehrat) einander den Schwarzen Peter zu. Aus Schweizer Sicht ist vor allem die Rolle des SF interessant; bis vor einem Jahr war auch das Schweizer Fernsehen bei «Wetten, dass...?» als Co-Produzent dabei.

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