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Psychopath oder Paranoiker?

Der Frankfurter «Tatort» befasst sich mit Psycho-Daten und hat Sinn für schräge Perspektiven.

In einem Wendehammer ist Herr Abendroth verschwunden.
In einem Wendehammer ist Herr Abendroth verschwunden.
Das Erste
Im ganzen Haus fliegen Tauben herum.
Im ganzen Haus fliegen Tauben herum.
Das Erste
Abendroths Verschwinden deutet auf ein Gewaltdelikt hin.
Abendroths Verschwinden deutet auf ein Gewaltdelikt hin.
Das Erste
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Starke Schweizer Anteile an diesem Frankfurter «Tatort»: Roeland Wiesnekker spielt das klassische Chef-Arschloch, das erst die Ermittlungen stoppt und es am Schluss schon immer gewusst hat. Und Regie führt Markus Imboden mit Sinn für schräge Perspektiven und poetische Details.

Diesmal sehen sich Janneke und Brix, die penetrant gut gelaunten Kommissare, dem ganz grossen Rad gegenüber, in dessen Speichen sie aber nicht greifen können, weil es sich, wenn das Bild erlaubt ist, digital dreht. Nils Engels, ein hoch begabter IT-Spezialist, hat eine Software erfunden, mit der die berührendsten Momente im Leben jedes Menschen aufgezeichnet werden: Kamera plus Chip in Kontaktlinse, Direktverbindung in die Cloud – aber eben auch zu einer Firma, die «Massive Data» heisst und entsprechend massiven Missbrauch damit betreiben kann.

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