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Lees Witwe und der unsichtbare Tod

Im «Club» berichtete Brigitte Balzarini-Voss, wie Steve Lee zu Tode kam – und wie sie mit der Trauer umgeht. Ihr deswegen Selbstinszenierung vorzuwerfen, ist zu einfach.

Gestern ging es im «Club» um Tod, Trauer und Tabuisierung. Offenbar anlässlich des anstehenden katholischen Totengedenktags. Vielleicht hat auch der Unfalltod von Sänger Steve Lee zur Themenwahl beigetragen. Jedenfalls hatte man mit seiner Lebensparterin Brigitte Balzarini-Voss einen Gast in der Runde, der das schwierige Thema im News-Fluss verankerte.

Balzarini-Voss sagte, sie sei angereist, um sich bei der Öffentlichkeit für die Unterstützung zu bedanken, die sie nach dem Tod ihres Manns erfahren hatte. Dabei liess es die ehemalige Miss Schweiz allerdings nicht bewenden. Ausführlich berichtete sie von Steve Lees Tod, wie er vom Motorrad von hinten erschlagen wurde, wie sein Rücken kaputt ging, wie sie seine Seele an sich vorbei schweben spürte. In solchen Momenten zeigte Moderator Röbi Koller viel Gespür und liess Balzarini-Voss reden, wobei er die emotionalen Anekdoten elegant auf das eigentliche Thema zurückzuführen verstand.

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