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«Köppel hat zu wenig sorgfältig recherchiert»

Nach einem ungewöhnlich hohen Verlust, haben private Verleger der SRG Sparvorschläge unterbreitet. Lesen Sie hier die Replik von SRG-Generaldirektor Armin Walpen.

«Unsere Programme sind sehr beliebt»: SRG-Chef Armin Walpen.
«Unsere Programme sind sehr beliebt»: SRG-Chef Armin Walpen.

Den Verlegern sei für die uneigennützige Hilfe bei der Sanierung der SRG-Finanzen (TA vom Dienstag) herzlich gedankt; derartiges Entgegenkommen sind wir uns nicht gewohnt. Hier einige Hinweise zu den tatsächlichen Verhältnissen, um den Wert künftiger Ratschläge nachhaltig zu steigern: Herr Wanner fordert, ich nehme an zur Freude unserer italienischsprachigen Landsleute, die Streichung des zweiten italienischen Fernsehprogramms. Er schätzt die Einsparung auf «100 Millionen auf einen Schlag». Nun, lieber Peter Wanner, mit 100 Millionen vermöchten wir gut 14 RSILa-2-Programme zu produzieren! Die Streichung von RSI La 2 hätte einen Nettospareffekt, das heisst nach Abzug der Werbeeinnahmen, von 7 Millionen; die Betriebskosten des zweiten Kanals beliefen sich 2009 auf rund 8,5 Millionen.

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