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Jähes Aus für SF-Kochshow

Zu wenig Zuschauer verderben den Brei: Nach nur fünf Sendungen wird das eben erst lancierte «Ab in die Küche» abgesetzt - die Quote ist ungeniessbar.

Senior Gilbert Busslinger darf zu Hause nicht an die Kochtöpfe, weil das seine Frau nicht will. In der Sendung durfte er nicht an den Hauptgang, weil...
Senior Gilbert Busslinger darf zu Hause nicht an die Kochtöpfe, weil das seine Frau nicht will. In der Sendung durfte er nicht an den Hauptgang, weil...
SRF/Daniel Aeschlimann
...seine Teamkollegin Sabina Wegberg das nicht wollte. Sie kocht zu Hause immer nur Teigwaren oder Reis. Den Löffel will sie dennoch nicht aus der Hand geben.
...seine Teamkollegin Sabina Wegberg das nicht wollte. Sie kocht zu Hause immer nur Teigwaren oder Reis. Den Löffel will sie dennoch nicht aus der Hand geben.
SRF/Daniel Aeschlimann
...und das die Nachspeise.
...und das die Nachspeise.
Screenshot SF
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Das Konzept liess aufhorchen: Sechs Laien lassen sich im Zweiwochenrhythmus von den zwei Profis Françoise Wicki und Torsten Götz das Kochen beibringen. In jeder Sendung müssen sie ein Menü nachkochen, nach der vierten Sendung entscheidet die Jury, wer ins Finale darf. Nach fünf Sendungen steht dann fest, wer den Preis im Wert von 25'000 Franken nach Hause nehmen darf.

Nun steht nach der fünften Sendung auch etwas ganz anderes fest: Das Aus für die ganze Show. Wie 20 Minuten online berichtet, wird die Sendung wegen fehlenden Zuschauerinteresses abgesetzt. «Die Sendung hat den Geschmack des Publikums nicht getroffen» wird SF-Sprecher Martin Reichlin zitiert. Reichlin weiter: «Die zweite Staffel war weit fortgeschritten. Wir arbeiten allerdings an einem neuen Konzept - Kochen soll bei SRF weiterhin Platz haben». Die Lücke am Montagabend wird offenbar ab sofort mit neuen Quiz-Folgen von «1 gegen 100» gefüllt.

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