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«Homeland» als Abräumer des Abends

Bei der Emmy-Verleihung, dem wichtigsten Fernsehpreis der Welt, hat die Spionageserie «Homeland» die Konkurrenz hinter sich gelassen. Das Drama um einen Kriegsheimkehrer verdrängte «Mad Men» von der Spitze.

Die besten Hauptdarsteller: Schauspielerin Claire Danes und ihr Serienkollege Damien Lewis. (23. September 2012)
Die besten Hauptdarsteller: Schauspielerin Claire Danes und ihr Serienkollege Damien Lewis. (23. September 2012)
Keystone
Eine moderne Familie: Die Crew der beliebten Comedyserie «Modern Family». (23. September 2012)
Eine moderne Familie: Die Crew der beliebten Comedyserie «Modern Family». (23. September 2012)
Keystone
Kevin Costner gewann den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in der TV-Mini-Serie «Hatfields & McCoys».
Kevin Costner gewann den Preis als bester Schauspieler für seine Rolle in der TV-Mini-Serie «Hatfields & McCoys».
Keystone
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Die neue US-TV-Serie «Homeland» hat den wichtigsten Fernsehpreis der Welt gewonnen. Die erst seit einem Jahr laufende Spionagereihe setzte sich gestern Abend bei der Emmy-Verleihung in Los Angeles gegen den langjährigen Platzhirsch «Mad Men» und vier weitere Konkurrenten in der Kategorie «Bestes Drama» durch.

«Homeland» hatte zuvor schon mehrere Emmys gewonnen und war der grosse Gewinner des Abends. Die Serie um einen Kriegsheimkehrer hatte sowohl den Preis für den besten Hauptdarsteller als auch für die beste Hauptdarstellerin bekommen.

In der Serie geht es um eine CIA-Agentin (Claire Danes), die einem angeblichen Doppelagenten (Damian Lewis) auf die Spur kommen will. Danes und Lewis konnten jeweils die Trophäen mit nach Hause nehmen.

Auch «Modern Family» überzeugte die Jury

«Mad Men», die Serie über eine New Yorker Werbeagentur in den 60er Jahren, hatte in den vergangenen vier Jahren jeweils den wichtigsten der Emmys abgeräumt. Von «Mad Men», benannt nach den Werbefirmen in der New Yorker Madison Avenue, gibt es mittlerweile fünf Staffeln – die ersten vier hatten den Emmy bekommen. Die Serie ist bei Kritikern wie beim Publikum gleichermassen beliebt.

«Homeland» und «Mad Men» hatten noch vier weitere Konkurrenten. In «Boardwalk Empire» geht es um die Gangster in Atlantik City zur Zeit des Alkoholverbots. «Breaking Bad» schildert das Leben eines Chemielehrers, der zum Drogenbaron wird.

«Downton Abbey» beschreibt das Leben einer Aristokratenfamilie in England. Um Herrscher, allerdings in einer Fantasywelt, geht es auch in «Game of Thrones».

Die Comedyserie «Modern Family» war ebenfalls ein Abräumer: Sie wurde in vier Kategorien ausgezeichnet. Auch nach dem Ausscheiden von Charlie Sheen wurde zudem die Comedyserie «Two And A Half Men» ausgezeichnet: Jon Cryer erhielt die Auszeichnung für den besten Komödianten. «Keine Panik, Leute, irgendetwas ist offensichtlich total schiefgelaufen», witzelte Cryer, der noch auf dem Roten Teppich vor der Show sagte, er sei sich sicher, nicht ausgezeichnet zu werden. Ashton Kutcher, der Sheen nach dessen Weggang ersetzte, war nicht nominiert.

SDA/rbi

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