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«Legalisiert sie!»

Der echte Escobar: Pablo Escobar, seine Ehefrau Victoria Henau Vallejos und sein Sohn bei einem Fussballspiel in Bogotá, Kolumbien, in den 80er-Jahren.
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An diesem Freitag geht die zweite Staffel von «Narcos» online. In der Serie verkörpern sie einen kolumbianischen Drogenboss nach realem Vorbild. Wie war es, ein Monster zu spielen?

Wie haben sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Narcos ist überall in der Welt ein Riesenerfolg - nur nicht in Kolumbien.

Eine kolumbianischer Filmkritiker schrieb: Wagner Moura ist als Escobar eine Fehlbesetzung. Es ist, als ob ein Deutscher Sherlock Holmes spielen würde.

Worauf kam es Ihnen an?

«Wir müssen akzeptieren, dass eine drogenfreie Welt eine Illusion ist», sagt Friedensnobelpreisträger Kofi Annan vor Kurzem. Hat er recht?

... aber wenn jemand unter Drogeneinfluss eines Ihrer Kinder überfahren würde?

Also legalisieren?

Wieso?

Ihr Vater war Soldat. Jetzt drehen Sie als Regisseur einen Film über die brasilianische Militärdiktatur.

Spätes Aufbegehren gegen den Vater?

«Süddeutsche Zeitung»/Frank Steinhofer