Zum Hauptinhalt springen

Blond, klug und kein bisschen brav

Anke Engelke, von vielen als Spassmacherin belächelt, gelang in ihrer gestrigen Show ein journalistischer Coup.

In einem auf Retro gestylten Bildschirm zugeschaltet: Julian Assange bei Engelke.
In einem auf Retro gestylten Bildschirm zugeschaltet: Julian Assange bei Engelke.
Screenshot WDR
Engelke führte mit Assange ein Nicht-Gespräch – aber dieses hatte es in sich.
Engelke führte mit Assange ein Nicht-Gespräch – aber dieses hatte es in sich.
Screenshot WDR
Engelke löste die Versprechen ihrer Sendung ein.
Engelke löste die Versprechen ihrer Sendung ein.
Screenshot WDR
1 / 3

So irre kann Fernsehen sein! Anke Engelke, die kratzbürstig geistreiche Moderatorin mit dem völlig irreführenden Kleinmädchen-Rossschwanz, zappelte sich durch ein Interview mit einem coolen und besonnenen Julian Assange. «Der Gefangene, Gast oder Flüchtling?» (Engelke) der ecuadorianischen Botschaft in London, der dort seit zwei Jahren in einem 20-Quadratmeter-Raum ausharrt, war nämlich an der sechsten Ausgabe von «Anke hat Zeit» (WDR) in einem auf Retro gestylten Bildschirm zugeschaltet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.