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«Windsor betreibt eine clevere Häppchen-Kommunikation»

Wie macht man ein königliches Baby zu Barem? Marketingexperte Pascal Schaub weiss es.

Prinzenfeier auch auf der anderen Seite des Atlantiks: Niagara-Fälle in blauem Licht.
Prinzenfeier auch auf der anderen Seite des Atlantiks: Niagara-Fälle in blauem Licht.
AFP
Jetzt folgt die grosse Sause: Briten vor dem Buckingham Palace.
Jetzt folgt die grosse Sause: Briten vor dem Buckingham Palace.
Reuters
Die Uhren bleiben nicht stehen: Doch der unbekannte Zeitpunkt wird mit Spannung erwartet.
Die Uhren bleiben nicht stehen: Doch der unbekannte Zeitpunkt wird mit Spannung erwartet.
Stefan Wermuth, Reuters
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Herr Schaub, der Junge ist da – wie beurteilen Sie die royale Inszenierung? Interessant ist, dass bereits vom «future king», vom künftigen König, die Rede ist – und damit wird der Weiterbestand der Royals als gesichert erklärt. Auffällig war ausserdem die grosse Bedeutung von Twitter, das die mediale Hauptrolle spielte. Prince Charles und all die Herzoge richteten ihre Grussworte und Glückwünsche öffentlichkeitswirksam über dieses Medium aus, orchestriert wurde das Ganze von Windsor aus. Es war keine Einwegkommunikation, sondern es gab eine sehr wirkungsvolle, sehr clevere Mehrwegkommunikation. Und die übrigen Medien richteten sich danach aus.

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