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Wie Banker uns mit Orwell-Sprache einschläfern

Die Sprache der Weltbank-Berichte wird immer nebulöser, haben Wissenschaftler analysiert. Verantwortliche und ihre Handlungen werden nicht konkret benannt. Die Banker wollen sogar die Zeit abschaffen.

Tun sich schwer mit konkreter Sprache: Finanzminister in der Weltbank-Zentrale in Washington. (Bild: Keystone / Cliff Owen)
Tun sich schwer mit konkreter Sprache: Finanzminister in der Weltbank-Zentrale in Washington. (Bild: Keystone / Cliff Owen)

Wovon man nicht sprechen kann, davon muss man schweigen. Wovon man nicht sprechen will, davon muss man schwafeln. Nach dieser Devise handelt die Weltbank zunehmend, haben zwei Wissenschaftler aus Frankreich und den USA herausgefunden. In den Rechenschaftsberichten der in Washington, D. C. ansässigen Bank, die ursprünglich den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg fördern sollte, gibt es eine zunehmende Tendenz zum Unkonkreten.

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