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US-Verlegerverband streicht «Zeitung» aus Namen

Der Verband der nordamerikanischen Verleger verliert Mitglieder. Nun reagiert die Vereinigung auf die Veränderung in der Medienwelt.

Erreicht heute das Gros seiner Leser online: Die «New York Times» in New York.
Erreicht heute das Gros seiner Leser online: Die «New York Times» in New York.
Keystone

Der Verband der nordamerikanischen Zeitungsverleger, die Newspaper Association of America, gibt sich einen neuen Namen. Künftig wird sich der Verband News Media Alliance nennen, wie die «New York Times» berichtet.

Der Begriff «Zeitung» verschwindet somit aus dem Verbandsnamen. Grund für die Veränderung: man will moderner klingen und die Entwicklungen der Zeitungsbranche widerspiegeln. Tatsächlich ist die Anzahl der Zeitungen in der Vereinigung seit Jahren stark rückläufig. Verbandspräsident David Chavern: «Zeitung ist als Wort nicht mehr gross genug, um die Branche zu beschreiben. Die Zukunft der Branche ist sehr viel breiter angelegt.»

So sollen nach der Neuausrichtung nun auch digitale Nachrichtenportale wie «Vice» oder «Buzzfeed» beitreten können. Bis anhin musste ein Verlag Printredakteure beschäftigen, um Verbandsmitglied werden zu können.

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