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«Switzerland’s Next Top Problem»

Der Berner Künstler Martin Schick castet das problematischste Schweizer Nahrungsmittel. Der Sieger erhält eine Kampagne gegen sich selbst.

«Auch die Kunst ist wirtschaftlichen Machtstrukturen unterworfen»: Martin Schick.
«Auch die Kunst ist wirtschaftlichen Machtstrukturen unterworfen»: Martin Schick.
zvg

Wann haben Sie zum letzten Mal ein Problemprodukt konsumiert? (Nippt am Kaffee) Bin gerade dabei.

«Switzland’s Next Top Problem» ist eine Castingshow, in der das problematischste Schweizer Nahrungsmittel ausgezeichnet wird. Warum bedienen Sie sich eines Formates, das Sie nach eigener Aussage nicht mögen? Castingshows wie «Germany’s Next Topmodel» oder «Das Dschungelcamp» sind der Leerlauf der Unterhaltungsindustrie. Wir nehmen diese hohlen Formate und versuchen sie neu zu füllen. Die Lebensmittel - die Kandidaten unserer Show - repräsentieren die Ungerechtigkeiten der Nahrungsmittelindustrie. Diesbezüglich besteht ein grosser Handlungsbedarf. Mit der Prämierung versuchen wir, einen positiven Ansatz zur Veränderung zu kreieren. Anstatt nur zu kritisieren, sagen wir: Hier ist das Bananenproblem. Was können wir tun, um es zu lösen?

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