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Pipilotti Rist erhält Zürcher Festspielpreis

Die Schweizer Videokünstlerin erhält den mit 50'000 Franken dotierten Preis der Zürcher Festspiele.

Man hat grosse Erwartungen an sie: Videokünstlerin Pipilotti Rist.
Man hat grosse Erwartungen an sie: Videokünstlerin Pipilotti Rist.
Ennio Leanza, Keystone

Pipilotti Rist sei eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart, heisst es in einer Mitteilung der Festspiele vom Dienstag. Rist steht nach Ansicht der Jury mitten in einem erfolgreichen Schaffensprozess. Von ihr sei Überraschendes und Einzigartiges auch in Zukunft zu erwarten.

Der Preis wird zum siebten Mal vergeben. Mit ihm werden herausragende künstlerische Leistungen für das Kulturleben in Stadt und Kanton Zürich gewürdigt. Zudem soll die internationale Ausstrahlung der Festspiele gefördert werden. Ermöglicht wird der Preis durch den Bär-Kaelin-Fonds der Zürcher Festspielstiftung.

Bisherige Preisträger waren der Musiker und Komponist Heinz Holliger, die Regisseure Luc Bondy und Peter Stein, der Komponist György Kurtág, der Sänger Matti Salminen sowie der Choreograf Heinz Spoerli. Rist ist die erste bildende Künstlerin in dieserr Reihe.

Hommage an Richard Wagner

Die Festspiele 2013 stehen, wie bereits seit Dezember bekannt, unter dem Motto «Treibhaus Wagner». Sie dauern vom 14. Juni bis 14. Juli. Anlässlich des 200. Geburtstags Richard Wagners setzen sie sich mit dessen künstlerischem Wirken und alltäglichem Wandeln in der Limmatstadt auseinander. Wagner lebte von 1849-1858 in Zürich.

Im Mittelpunkt der Festspiele steht die Uraufführung «Richard Wagner – Wie ich Welt wurde». Dabei handelt es sich um einen Musiktheaterabend über Leben und Wirken, Denken und Komponieren von Wagner in Zürich und darüber hinaus. Autor und Regisseur ist Hans Neuenfels. Hinzu kommen Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen, Opern-, Theater- und Tanzaufführungen.

SDA

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