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Kanyes Grössenwahn

Er solle doch bitte eine Milliarde in seine Ideen investieren: Auf Twitter fordert der Rapper Geld vom Facebook-Gründer.

Er hegt und pflegt seinen Grössenwahn, der hin und wieder in Selbstzweifeln ein wenig zusammenschnurrt, um noch grösser und gewaltiger wiederzukehren: Kanye West. (Bild: Keystone)
Er hegt und pflegt seinen Grössenwahn, der hin und wieder in Selbstzweifeln ein wenig zusammenschnurrt, um noch grösser und gewaltiger wiederzukehren: Kanye West. (Bild: Keystone)

Erst die eigenartige Yeezy-Modeshow im Madison Square Garden, und nun ein bizarrer Tweet nach dem anderen. Im ersten Moment könnte man meinen, er sei gehackt worden, der Twitter-Account von Kanye West. Andererseits: So etwas könnte der grössenwahnsinnige Rapper tatsächlich ernst meinen. Schliesslich twitterte er vor einer Woche, Bill Cosby sei unschuldig. Am Samstagabend, kurz bevor er sein neues Album «The Life of Pablo» vorstellte, begann der gebürtige Chicagoer seine skurrile Tweet-Show, die selbst für seine Standards etwas zu viel war.

Fangen wir von vorne an. West behauptet, er habe Schulden in Höhe von 53 Millionen Dollar:

Und bittet Facebook-Gründer Mark Zuckerberg um einen Zustupf von einer läppischen Milliarde Dollar – für die «Ideen von Kanye West»:

Warum gerade Zuckerberg? Weil West davon überzeugt ist, dass der Facebook-Gründer seine Musik «liebe», seine Kunst ebenfalls. «Ich bin dein Lieblingskünstler», behauptet West...

... und bezeichnet sich als «den grossartigsten noch lebenden Künstler». Ach was, als «den grössten Künstler aller Zeiten»:

Das lässt er auch die Jury von der Grammy-Verleihung wissen. Er bereite schon seine Rede vor, schreibt West. «Aber ich lasse mich nur blicken, wenn ich den Preis für das beste Album des Jahres bekomme!!!»:

Ach ja, stolz auf seine Schulden ist er auch noch:

Zurück zu Zuckerberg. Er soll doch bitte morgen anrufen:

In der Zwischenzeit soll «die ganze Welt» den Facebook-Gründer auf verschiedenen Social-Media-Kanälen terrorisieren. West fordert seine Fans auf, ihn per Instagram, Twitter und Facebook zu unterstützen:

Und noch mal: West bittet Mark öffentlich um Hilfe und...

... beteuert, es wäre doch «das Coolste», wenn er ihm in «seiner Not» helfen könnte:

«Ich werde dich für immer respektieren, und die Welt wird dich dafür lieben», schreibt West weiter...

... und ist sich sicher, dass er «aus dieser Welt eine bessere machen kann»:

Zum Schluss will er dann auch noch Larry Page abzocken:

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