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Raus aus der Filterblase – der Selbstversuch

Was passiert, wenn man sich einen Monat nur in der Facebooksphäre des politischen Gegners bewegt? Je fünf Konservative und Liberale stellten sich dem Experiment.

Im Endspurt des US-Präsidentschaftswahlkampfes ist Donald Trump unter anderem in Denver, Colorado, aufgetreten. Und er bemühte sich, Siegesgewissheit zu verbreiten.
Im Endspurt des US-Präsidentschaftswahlkampfes ist Donald Trump unter anderem in Denver, Colorado, aufgetreten. Und er bemühte sich, Siegesgewissheit zu verbreiten.
Keystone
«Wir können noch so viel Wahlkampf machen. Das wird allerdings nichts nützen, wenn die Leute nicht wählen gehen», sagte Hillary Clinton bei einem Auftritt in Philadelphia.
«Wir können noch so viel Wahlkampf machen. Das wird allerdings nichts nützen, wenn die Leute nicht wählen gehen», sagte Hillary Clinton bei einem Auftritt in Philadelphia.
Keystone
Clinton – hier bei einem Wahlkampfauftritt in Pembroke Pines, Florida – liegt gemäss Umfragen immer noch mit rund zwei Prozentpunkten vor Trump.
Clinton – hier bei einem Wahlkampfauftritt in Pembroke Pines, Florida – liegt gemäss Umfragen immer noch mit rund zwei Prozentpunkten vor Trump.
Keystone
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«Es ist, als sei man in ein Zimmer mit lauter Paranoikern eingesperrt, die unter akuten Halluzinationen leiden», erzählt Nikki Moungo, eine Liberale aus Missouri. Andra Constantin wiederum, eine konservative Projektmanagerin aus dem Staat New York, hat das Gefühl, in die Trommel einer grossen Gehirnwaschmaschine geraten zu sein: Die ganze Schleuderbewegung sei nichts als ein grosser «Push, um die Welt vom schrecklichen Klimawandel zu retten». An dessen Existenz sie zweifelt, versteht sich. So also fühlt es sich an, das Leben in der Filterbubble – wenn man in der falschen herumschwimmt. Sprich: in der, die einen mit unerhörten Dingen konfrontiert und die eigenen Gewissheiten wegspült.

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