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«Ein ungeheuer wichtiges Ereignis»

Das Urteil gegen Pussy Riot wird heute erwartet. Autor Wladimir Kaminer über die Bedeutung der Band, das Verhältnis der Russen zur Demokratie und den Vize-Premier, der noch nicht aus Putins Hintern gekrochen ist.

Ihr Anwalt fürchtete um ihre Sicherheit im Straflager: Die verurteilten Pussy-Riot-Mitglieder Maria Alechina und Nadeschda Tolokonnikowa.
Ihr Anwalt fürchtete um ihre Sicherheit im Straflager: Die verurteilten Pussy-Riot-Mitglieder Maria Alechina und Nadeschda Tolokonnikowa.
AFP
«Menschen, die niemals über diese Dinge nachgedacht haben, haben begonnen, darüber zu reden»: Jekaterina Samuzewitsch im Studio von Radio «Echo aus Moskau». (12. Oktober 2012)
«Menschen, die niemals über diese Dinge nachgedacht haben, haben begonnen, darüber zu reden»: Jekaterina Samuzewitsch im Studio von Radio «Echo aus Moskau». (12. Oktober 2012)
Keystone
Das kritisierte Punk-Gebet: Pussy Riot bei der Performance in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. (Februar 2012)
Das kritisierte Punk-Gebet: Pussy Riot bei der Performance in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau. (Februar 2012)
Keystone
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Was für Musik hört eigentlich Präsident Wladimir Putin? Er mag folkloristische Popbands, die langsame, nachdenkliche Kosakenlieder singen. Premierminister Dmitri Medwedew ist auch in dieser Beziehung liberaler, er ist ein Fan von Deep Purple.

Deep Purple! Als er Präsident war, mussten Deep Purple etwa fünfmal im Jahr in Moskau auftreten, die Band war so etwas wie ein politisches Programm. Wenn ein Minister am Konzert fehlte, galt das als Zeichen der Untreue.

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