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Die Verklärung der Musik

Ein Wissenschaftsautor räumt auf mit dem Mozart-Effekt: Musikhören macht uns nicht intelligenter, eine bereichernde Erfahrung ist es aber sehr wohl.

Mythos Musik und Genie: Bild aus dem Film «Vitus».
Mythos Musik und Genie: Bild aus dem Film «Vitus».
Keystone

«Wer ist der Lieblingskomponist Ihres Babys: Mozart, Beethoven oder Bach?» Mit britischem Humor macht sich der Wissenschaftspublizist Philip Ball über den sogenannten Mozart-Effekt lustig; jenen Glauben, dass das Hören sorgfältig ausgewählter klassischer Musik aus kleinen Kindern grosse Genies macht. «The Music Instinct» heisst das neue Buch des Physikers und langjährigen Redaktors der Fachzeitschrift «Nature». Ball geht darin den Fragen nach, wie Musik funktioniert und weshalb wir nicht ohne sie sein können.

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