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Der intellektuelle Bankrott der Presse

Die «Washington Post» wurde verkauft. Aus Mangel an Geld. Und an Ideen.

Verkauft: Die «Washington Post» berichtet über den neuen Eigentümer. Foto: Keystone
Verkauft: Die «Washington Post» berichtet über den neuen Eigentümer. Foto: Keystone

Der Satz im Zentrum der Zeitungskrise ist der, mit dem Don Graham den Verkauf der «Washington Post» begründete. Seine Familie hatte die Zeitung vier Generationen geführt. Nun schrieb er: «Wir haben keine Antworten.»

Die Zeitungskrise reicht weit über eine Krise des Geschäftsmodells hinaus. Sie ist auch eine intellektuelle Krise. Es brechen nicht nur Leser und Einnahmen weg; es herrscht auch ein Mangel an Ideen und Strategien.

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