Zum Hauptinhalt springen

Das sind die Gewinner des «Schweizer Grand Prix Design»

Das Bundesamt für Kultur zeichnet die Grafikerin Lora Lamm, den Fotografen Luc Chessex und das Typographen-Team'77 aus.

Sie sorgte laut BAK für eine «innovative Revolte innerhalb der Mailänder und männerorientierten Designwelt der 1950er- und 1960er-Jahre»: Grafikerin Lora Lamm.
Sie sorgte laut BAK für eine «innovative Revolte innerhalb der Mailänder und männerorientierten Designwelt der 1950er- und 1960er-Jahre»: Grafikerin Lora Lamm.
BAK/Gina Folly
Lamms Pirelli-Plakat von 1961.
Lamms Pirelli-Plakat von 1961.
Lora Lamm
Mit seinen Fotos zur kubanischen Revolution habe er «Macht und Wahrheit von Bildern hinterfragt»: Luc Chessex.
Mit seinen Fotos zur kubanischen Revolution habe er «Macht und Wahrheit von Bildern hinterfragt»: Luc Chessex.
BAK/Gina Folly
1 / 5

Der diesjährige «Schweizer Grand Prix Design» geht an die Grafikerin Lora Lamm, den Fotografen Luc Chessex und das Typographen-Team'77 mit André Gürtler, Christian Mengelt und Erich Gschwind. Dies gab das Bundesamt für Kultur (BAK) am Dienstag bekannt.

Die Eidgenössische Designkommission unterstreiche mit ihrer Wahl «die herausragende und pionierhafte Bedeutung» der Ausgezeichneten, schreibt das BAK. Die Preisträgerin und die Preisträger hätten mit ihren Lebenswerken entscheidende Impulse für das Kulturschaffen in der Schweiz gesetzt.

Das BAK erwähnte Lora Lamms «innovative Revolte innerhalb der Mailänder und männerorientierten Designwelt der 1950er- und 1960er-Jahre». Weiter: die legendäre Schrift Haas Unica, mit der das Team'77 «einen epochalen Beitrag zur Schriftgestaltung in der Schweiz» geleistet habe. Schliesslich: die Fotos von Luc Chessex zur kubanischen Revolution, mit denen er «Macht und Wahrheit von Bildern hinterfragt» habe.

Lora Lamm wurde 1928 in Arosa geboren, Luc Chessex 1936 in Lausanne, André Gürtler 1936 in Basel, Christian Mengelt 1938 in St. Gallen und Erich Gschwind 1947 in Hofstetten SO. Sie werden am 16. Juni anlässlich der Ausstellung «Swiss Design Awards 2015» in Basel geehrt, dies zusammen mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des «Schweizer Designpreises 2015».

Der «Schweizer Grand Prix Design» ist mit jeweils 40'000 Franken dotiert und wird seit 2007 vergeben.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch