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Calmy-Reys schillernder Scherbenhaufen

Die Neujahrskarte von Micheline Calmy-Rey sorgt für Kritik. Ist die Wahl des Sujets eine Frechheit? Ein Kommunikationsfehler? Redaktion Tamedia-Kulturchef Rico Bandle hat die Karte genauer angeschaut.

Frau in Stöckelschuhen zertritt Weihnachtskugeln: Sujet auf der Neujahrskarte der angehenden Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey. Darunter heisst es: «Die Welt ist zerbrechlich. Tragen wir Sorge zu ihr!»
Frau in Stöckelschuhen zertritt Weihnachtskugeln: Sujet auf der Neujahrskarte der angehenden Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey. Darunter heisst es: «Die Welt ist zerbrechlich. Tragen wir Sorge zu ihr!»
Keystone
Die Innenseite der Karte. Wo ist das Rätoromanische?
Die Innenseite der Karte. Wo ist das Rätoromanische?
Keystone
Der Weihnachtsglanz zersplittert in Tausende von Stücken.
Der Weihnachtsglanz zersplittert in Tausende von Stücken.
Videostill Sylvie Fleury
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Weihnachtskarten seien noch immer beliebt, vermeldete die Post vor wenigen Tagen und präsentierte eindrückliche Zahlen: Bis zu 20 Millionen Briefsendungen transportiert die Post im Dezember täglich, doppelt so viele wie in anderen Monaten. Einige davon stammen aus dem Büro der angehenden Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey. Sie verschickt ihre Neujahrsgrusskarten, in denen es in drei Sprachen heisst: «Möge das kommende Jahr für Sie Glück, Zufriedenheit und Wohlergehen bringen.» Nicht, dass sie das Rätoromanische ignoriert, sorgt für Kritik, sondern das Sujet auf der Karte: Frauenfüsse in hochhackigen Schuhen, die auf einem roten Teppich Christbaumkugeln zertreten. Darunter heisst es: «Die Welt ist zerbrechlich. Tragen wir Sorge zu ihr!»

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