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Bekommt DJ Bobo jetzt auch Geld vom Bundesrat?

Der Musikern soll über die Krise hinweggeholfen werden: Kulturzentrum Lugano.
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Wer ist genau gemeint, wenn vom Kultursektor gesprochen wird? Ist es die ganze Kreativindustrie, zu der auch die Medien, Musikschulen oder die Game-Produzenten zählen?

Wie sieht es mit Tontechnikern oder Bühnenarbeitern aus?

Laienkultur, wie Chöre oder Freilichtbühnen?

Wie ist die Höhe der Hilfe ermittelt worden?

Wem wird die nicht ganz unknifflige Aufgabe zuteil kommen, diese Gelder zu verteilen?

Der Verein wird überrannt werden von Gesuchstellern. Praktisch alle Kulturschaffenden haben existenzielle Probleme. Ist dieser kleine Verein dem Ansturm gewachsen?

«Es geht ums Überleben der Kulturschaffenden und -unternehmen in Notlage.»

Wie sieht das praktisch aus? Werden die Kulturschaffenden und Veranstalter Gesuche einreichen müssen, die dann einzeln geprüft werden?

Wo setzt man hier die Kriterien an?

Es gibt geübte Gesuchsteller unter den Kulturschaffenden. Keine Angst vor Missbrauch?

Im normalen Betrieb gibt es ziemlich klar umrissene Kriterien in der Vergabe von Kulturgeldern. Es geht um Exzellenz, um Innovation, um Eigenständigkeit. Können Sie garantieren, dass in der Vergabe der Hilfsgelder solche Überlegungen auch im Hinterkopf keine Rolle spielen?

Dann werden beispielsweise auch die Büetzer Buebe oder ein DJ Bobo Unterstützung bekommen?

Werden die Hilfsgelder zu gleichen Teilen unter den Kultursparten aufgeteilt?

«Zuerst sind die Notfälle dran, bei denen schneller entschieden wird.»

Nehmen wir ein konkretes Beispiel: Die Ausstellung eines Kunstmalers ist abgesagt worden. Wie berechnet man einen solchen Ausfall? Wird da hochgerechnet, wie viele Bilder er zu welchem Preis verkauft hätte?

Doch auch hier ist der Aufwand erheblich. Es müssen ja bei jedem Kulturschaffenden erst die finanziellen Verhältnisse geprüft werden, und man wird abzuklären haben, ob es noch Erwerbe neben der künstlerischen Tätigkeit gibt?

Wenns ums Geld geht, könnte die Solidarität schnell schwinden. Gerade im Musikbereich sind schon Anwälte dabei zu evaluieren, ob Veranstalter rechtlich verpflichtet sind, Gagen an Musiker zu bezahlen, deren Konzerte abgesagt werden mussten.

Die Schweiz ist das erste Land, das ein Kultur-Rettungsprogramm präsentiert. Könnte das Modellcharakter haben?