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Was Solidarität in der Coronakrise bedeutet

Zusammenstehen – das muss unsere individualisierte und kommerzialisierte Gesellschaft erst wieder lernen.

MeinungMartin Ebel
Jeder trägt etwas zum Umgang mit der Krise bei: Ein Fensterkonzert in Dresden. Foto: Keystone
Jeder trägt etwas zum Umgang mit der Krise bei: Ein Fensterkonzert in Dresden. Foto: Keystone

Es ist das Wort der Stunde, offenbar die schärfste mentale Waffe der Gesellschaft gegen den unheimlichen Feind, der sie gerade unterwandert. Solidarität wird gepriesen, wie sie sich in der Schweiz gerade zeigt in einer Fülle von Hilfsangeboten, organisiert auf Plattformen und in Social Media, aber auch in Form unspektakulärer Handreichungen in der Nachbarschaft (Handreichung natürlich nicht wörtlich gemeint). Solidarität wiederum wird angemahnt bei den «Uneinsichtigen», die immer noch Party feiern, und sie wird ausgespielt im bösen Spiel der Generationen: Die Jungen sollen jetzt den Alten etwas zurückgeben, die so viel für sie getan haben.

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