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Das vermeintliche Paradies

Der Basler Künstler Jonas Studer benutzt die Fotografie als experimentelles Medium für seine Bilder.

Jonas Studer, "Pointe rouge".

Jonas Studer, "Pointe rouge".

Dunkler Teint, schwarz-weisses T-Shirt mit aufgedruckten Blättern, ein Beutel mit Flamingo­motiv. So sieht Sommer aus. Man muss Jonas Studer gar nicht fragen, ja, der Sommer ist seine Jahreszeit. Es wäre auch nicht weiter des Aufhebens wert. Wäre da nicht diese Koinzidenz, denn beim Betrachten von Jonas Studers Fotografien stellt sich unweigerlich das Gefühl von Wärme auf der Haut ein, Sand zwischen den Zehen, das Rauschen des Meeres. Die Titel seiner Arbeiten lauten «Bikini Mudra», «Abtauchen» oder «Oluku mi ein bisschen Voodoo gefällig?». Darauf angesprochen, lacht er. Er hoffe, sagt er, dass er da nicht zu pädagogisch sei. Die Titel sind die narrative Ebene seiner Arbeiten und helfen, sie zu erschliessen.

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