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«Störung hinter Leistung versteckt»

Sportjournalistin Evi Simeoni thematisiert im Roman «Schlagmann» die Magersucht von Topathleten. Die Geschichte erinnert an den deutschen Olympiaruderer Bahne Rabe, der sich zu Tode hungerte.

Olympische Spiele 1992 in Barcelona: Der deutsche Achter gewann Bronze, doch Bahne Rabe (3.v.r.) wirkte bedrückt.
Olympische Spiele 1992 in Barcelona: Der deutsche Achter gewann Bronze, doch Bahne Rabe (3.v.r.) wirkte bedrückt.
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Sind Sie damit einverstanden, dass Ihr Buch als «mögliche Biografie» von Bahne Rabe bezeichnet wird? Nein, es ist ein Roman. Das Leben von Bahne Rabe ist nur der Ausgangspunkt des Buches, weshalb der Ruderer auch Arne heisst. Als Rabe 2001 starb, gab es zahlreiche Nachrufe, es gab Reportagen im Fernsehen, und irgendwie schien das Thema danach abgehakt. Ich habe aber gemerkt: Das stimmt nicht, über Rabe wurde immer wieder gesprochen. Das allgemeine Interesse reichte weit über dieses Einzelschicksal hinaus.

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