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«Schweissfläcken am Hemmli»

Grosse Gefühle in der Grottebar in Rütschelen und in der «Waudhütte Spichigwaud»: Der Berner Schriftsteller Pedro Lenz zeigt sich in seinem neuen Erzählband «Liebesgschichte» ganz auf der Höhe seines Könnens.

«Me muess es eifach gseh, wis isch»: Pedro Lenz erzählt von Teenagern und alten Ehepaaren, von Herrn und Hund, Vätern und Söhnen – und auch Maradone kommt indirekt zu einem Auftritt.
«Me muess es eifach gseh, wis isch»: Pedro Lenz erzählt von Teenagern und alten Ehepaaren, von Herrn und Hund, Vätern und Söhnen – und auch Maradone kommt indirekt zu einem Auftritt.
Adrian Moser

Es ist ein tragikomisches Pubertätsdrama, an das sich der Ich-Erzähler erinnert: Für das erste Rendezvous seines Lebens mit Jeanne, der Tochter des Geschichtslehrers, hat der 17-Jährige die Grottebar in Rütschelen ausgesucht, ein Ort, «wo di nid jede Löffu kennt». Natürlich ist er nervös, er ist ja auch «mager wie nes Natürjoghurt» und verfügt über «es Säubschtbewusstsi wi ne verchlemmte Zwärghamschter».

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