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Schwarzenbach bei den Schwarzen

Schwerreich, drogensüchtig, lesbisch und abenteuerlustig: Annemarie Schwarzenbach (1908–1942) fasziniert noch heute. Nun zeigt sich mit dem Erstdruck ihres Afrika-Romans eine neue Facette ihres Leben.

«Am Weg von Kinlele, Bas Congo»: Annemarie Schwarzenbach in Afrika.
«Am Weg von Kinlele, Bas Congo»: Annemarie Schwarzenbach in Afrika.
aus «Das Wunder des Baums»
«Strassen im aequatorialen Urwald»: Kulturen treffen aufeinander.
«Strassen im aequatorialen Urwald»: Kulturen treffen aufeinander.
aus «Das Wunder des Baums»
«Das Wunder des Baums»: Bildserie «Ausblicke und Bäume»
«Das Wunder des Baums»: Bildserie «Ausblicke und Bäume»
aus «Das Wunder des Baums»
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Die Schweizer Publizistin Klara Obermüller brachte es 2008 zum 100. Geburtstag von Annemarie Schwarzenbach auf den Punkt: «Es gibt in der Schweizer Literatur der letzten hundert Jahre kaum einen Autor – und schon gar keine Autorin –, über die mehr geforscht, geschrieben und publiziert worden wäre als über Annemarie Schwarzenbach.» Der Lenos-Verlag sorgte in den 1980er-Jahren mit Neueditionen ihrer Reisereportagen und Romane für ein Revival der Autorin. Bücher wie «Das glückliche Tal» oder «Tod in Persien» wurden häufig besprochen, doch immer war auch Schwarzenbachs umtriebiges Leben im Fokus.

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