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Schöner Schrecken, schreckliche Seuche

Edgar Allan Poe und Stephen King, Daniel Kehlmann, Philip Roth, «Die Pest» und «Der Tod in Venedig»:Eine Geisterfahrt durchs Land der Literatur zu den Themen Epidemie, Lebenslust und Todesangst.

Christine Richard
Höllenritt durch die Stadt: So stellte sich Arnold Böcklin 1898 «Die Pest» vor.
Höllenritt durch die Stadt: So stellte sich Arnold Böcklin 1898 «Die Pest» vor.
© Kunstmuseum Basel

Ein Tourist, kaum heimgekehrt aus Italien, war plötzlich tot. Er starb an einer Seuche. Die Pandemie hatte sich, den Verkehrsadern folgend, von Asien bis nach Europa verbreitet. So steht es ­geschrieben in Thomas Manns Novelle «Der Tod in Venedig», entstanden 1911. Damals war es Cholera, heute ist es Corona.

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