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Rauschhaftes Leben

Mit «Schluckspecht» legt der deutsche Schriftsteller Peter Wawerzinek einen Roman über seine Alkoholsucht vor. Dem ernsten Thema begegnet er schalkhaft und ironisch. Am Samstag liest er in Zürich.

Das wiedergefundene Paradies in der Natur: Der Schriftsteller Peter Wawerzinek. Foto: Wikipedia
Das wiedergefundene Paradies in der Natur: Der Schriftsteller Peter Wawerzinek. Foto: Wikipedia

Manchmal tritt genau das ein, wovor dringend gewarnt wurde – das war bei den alten Griechen so, das ist heute nicht anders. «Werd mir bloss kein Schluckspecht!», warnt Tante Luci den Pflegesohn vor den Gefahren, die in der rauen Welt auf ihn lauern. Während sie Obst in Alkohol einlegt, das ihr Ehemann aus dem Garten bringt, schaut der Junge neugierig zu. Ab und zu darf er probieren, doch was als Abschreckung gedacht ist, bildet bald Grundlage einer veritablen Sucht. Klein sind die Schritte (und Schlucke), die zur «alkoholischen Laufbahn» führen, gross die Folgen für den namenlosen Helden des Romans.

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