Zum Hauptinhalt springen

«Mütter sollten mehr Machos sein»

Nicole Althaus und Michèle Binswanger finden, dass Mütter mehr Machos sein sollten. In ihrem neuen Buch erklären sie, wie das geht und weshalb die Mutterschaft keine Ausrede ist, um seine Pläne nicht zu verwirklichen.

«Frauen haben neben ihren Kindern immer noch ihre Bedürfnisse»: Nicole Althaus (links) und Michèle Binswanger in der Bar La Stanza in Zürich.
«Frauen haben neben ihren Kindern immer noch ihre Bedürfnisse»: Nicole Althaus (links) und Michèle Binswanger in der Bar La Stanza in Zürich.
Reto Oeschger

Was ist eine Macho-Mama?Michèle Binswanger: Wir brauchen diesen Begriff ironisch. Zum einen. Zum anderen finden wir, dass Mütter durchaus ein bisschen mehr Machos sein sollten. Mütter machen sich oft selbst fertig, weil sie ganz vielen Ansprüchen gerecht werden wollen. Sie sollten sich mehr Freiheiten herausnehmen, sich über Erwartungen hinwegsetzen, sich von diesem ständig schlechten Gewissen befreien, das sie plagt, bloss weil sie nicht rund um die Uhr daheim sind. Nicole Althaus: Der Macho nimmt Raum ein, die Mama nimmt sich stets zurück. Das ist der Gegensatz, der uns interessiert hat. Man muss von diesem Bild wegkommen, wie Mütter zu sein haben. Das Mutterbild prägt alle Frauen, sogar jene, die nicht Mutter werden. Die werden dann beispielsweise gefragt, weshalb sie keine Kinder hätten, und sogar als egoistisch bezeichnet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.