Zum Hauptinhalt springen

«Kommissar Wallander» kommt nach Zürich

Millionen lieben Wallander. Mit dem zehnten Fall schickt Henning Mankell seinen trübsinnigen Ermittler in Pension. Er selbst kommt am Montag ins Kaufleuten zur Lesung.

Autor Henning Mankell teilt den Jahrgang – 1948 – mit seiner Figur Kommissar Wallander.
Autor Henning Mankell teilt den Jahrgang – 1948 – mit seiner Figur Kommissar Wallander.
Keystone

Sein erster Text war eine Zusammenfassung des «Robinson Crusoe» auf einer Seite. Da war er noch ein Kind. Aber von da an, meint Henning Mankell, habe er sich als Autor betrachtet.

Der Ästhetik der Reduktion ist er allerdings nicht treu geblieben. Auch sein jüngster Roman zelebriert wieder die Vollständigkeit des Erzählten und tendiert daher zur Dickleibigkeit. Ganz wie sein Held, der seit 1991 im südschwedischen Provinzstädtchen Ystad ermittelt. Damals erschien «Mörder ohne Gesicht», und es war noch nicht abzusehen, dass Ystad zum Fixpunkt auf der Weltkarte literarischen Verbrechens werden würde und Kommissar Wallander zu einem der beliebtesten Aufklärer der Krimigeschichte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.