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John Irving ist in Form wie lange nicht mehr

Literatur als grosses Kino: «In einer Person» erzählt der amerikanische Autor von sexueller Selbstfindung in einer puritanischen Welt.

John Irving hat seiner Romanfigur Teile der eigenen Biografie geliehen.
John Irving hat seiner Romanfigur Teile der eigenen Biografie geliehen.
Keystone

Sollte es Menschen geben, die noch kein Buch von John Irving gelesen haben – in diesem, dem dreizehnten Roman des amerikanischen Vollbluterzählers, findet man alles, was einen guten Irving ausmacht: unangepasste Typen, packende Szenen, Literatur als grosses Kino. Und diejenigen, die bis heute alle Hauptwerke – von «Garp und wie er die Welt sah» (1979) über «Das Hotel New Hampshire» (1982) und «Gottes Werk und Teufels Beitrag» (1988) bis zu «Bis ich dich finde» (2006) – verschlungen haben, seien versichert, dass «In einer Person» einer seiner aufregendsten Romane seit langem geworden ist.

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