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«Ist es schlau, wenn wir unsere Gehirntätigkeiten auslagern?»

Schriftsteller Ian McEwan beschäftigt sich mit künstlicher Intelligenz – und stellt in seinem neuen Roman unangenehme Fragen.

Je nach Blickwinkel täuschend echt: Ein humanoider Roboter am Web Summit in Lissabon 2017. Foto: Keystone

Je nach Blickwinkel täuschend echt: Ein humanoider Roboter am Web Summit in Lissabon 2017. Foto: Keystone

Finn Canonica@tagi_magi

Es gibt Themen, mit denen man sich unbedingt beschäftigen sollte. Der Klimawandel etwa. Oder künstliche Intelligenz, kurz KI. Dieses Gebiet ist derart komplex, dass man als Laie gar nicht weiss, was überhaupt die wichtigen Fragen sind. Schreiben Computerwissenschaftler über KI, versteht man nur jedes vierte Wort. Journalisten geht es meist um die Bedrohung der Arbeit – um Maschinen, die Menschen ersetzen; erst waren die Arbeiter dran, jetzt sind es die Buchhalter und die Banker. Philosophen wiederum denken in ihrem eigenen Fachvokabular über Transhumanismus nach, also über die Frage, wie sich der Mensch dank KI weiterentwickeln kann.

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