Zum Hauptinhalt springen

«Ich werde auch weiterhin nur einen kleinen Teil unserer Gesellschaft erreichen»

Über die Ausweitung des Literaturbegriffs, die Textform des Essays und seine Skepsis gegenüber dem neuen Staatspreis: Peter von Matt, Träger des Schweizer Buchpreises 2012, im Interview.

Von Matt erhielt den Preis für sein Buch «Das Kalb vor der Gotthardpost».
Von Matt erhielt den Preis für sein Buch «Das Kalb vor der Gotthardpost».
Keystone
Die für den Buchpreis nominierten Alain Claude Sulzer, Sibylle Berg, Thomas Meyer, Ursula Fricker und der Gewinner Peter von Matt an der Preisverleihung (von links nach rechts). (11. November 2012)
Die für den Buchpreis nominierten Alain Claude Sulzer, Sibylle Berg, Thomas Meyer, Ursula Fricker und der Gewinner Peter von Matt an der Preisverleihung (von links nach rechts). (11. November 2012)
Keystone
...und Claude Alain Sulzer mit «Aus den Fugen».
...und Claude Alain Sulzer mit «Aus den Fugen».
Keystone
1 / 7

Herr von Matt, Sie wurden schon vielfach prämiert. Welchen Stellenwert hat dieser Preis für Sie? Jeder Preis hat natürlich seinen eigenen Hintergrund und Rahmen. Dieser Preis ist für mich von Bedeutung, weil er ein essayistisches Werk würdigt. Dadurch wird der Literaturbegriff, der gerade in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten auf den Roman eingeengt wurde, wieder ausgeweitet. Zur Literatur gehört nämlich auch ein beträchtlicher Teil der wissenschaftlichen und der publizistischen Prosa. Dieser Preis ist also ein gutes Zeichen für viele meiner schreibenden Kolleginnen und Kollegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.