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«Frauen schlagen ihre Männer als Forschungsobjekte vor»

Svante Pääbo hat das Neandertaler-Genom entschlüsselt. Im Interview spricht der Spitzenforscher über die tödliche Stagnation des Urzeitmenschen, ähnliche Gene – und ziemlich merkwürdige Fantasien.

Urzeitmensch: Der Neandertaler. Hier eine Nachbildung im Neandertaler-Museum in Mettmann, Deutschland (Oktober 1996).
Urzeitmensch: Der Neandertaler. Hier eine Nachbildung im Neandertaler-Museum in Mettmann, Deutschland (Oktober 1996).
Keystone
Im evolutionären Trott: Der Neandertaler entwickelte sich kaum weiter.  (Profil eines Neandertalers in Mettmann, eine Neandertaler-Fundstelle, 10. Juli 2002)
Im evolutionären Trott: Der Neandertaler entwickelte sich kaum weiter. (Profil eines Neandertalers in Mettmann, eine Neandertaler-Fundstelle, 10. Juli 2002)
Keystone
Wegweisendes Projekt der Paläogenetik: Sequenzierung der Neandertaler-DNA am Max-Planck-Institut in Leipzig. (20. Juli 2006)
Wegweisendes Projekt der Paläogenetik: Sequenzierung der Neandertaler-DNA am Max-Planck-Institut in Leipzig. (20. Juli 2006)
Keystone
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Gibt es Tage, an denen Sie nicht an den Neandertaler denken? Ich bin eben zurück aus den Familienferien. Da gab es tatsächlich Tage, an denen ich nicht an ihn dachte. Aber das ist natürlich die Ausnahme. Seit zwanzig Jahren ist der Neandertaler das unbestrittene Hauptobjekt meiner Forschung.

Träumen Sie von ihm? Nein. Denn ich träume praktisch nichts. (lacht)

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