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Drei Schweizer Autoren dürfen hoffen

Unter den 20 Titeln auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis befinden sich die Werke von drei Schweizern. Das ist eine sehr gute Quote.

Unter den 20 Titeln auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis befinden sich die Werke von drei Schweizern. Die siebenköpfige Jury hat die Romane von Ralph Dutli, «Die Liebenden von Mantua» (Wallstein, TA vom 10. 8.), Rolf Lappert, «Über den Winter» (Hanser, erscheint am 24. August) und Monique Schwitter, «Eins im Andern» (Droschl, TA-Porträt am 11. 8.) nominiert. Dutli war bereits einmal auf der Longlist, Lappert 2008 mit seinem Roman «Nach Hause schwimmen» sogar auf der Shortlist. Den Deutschen Buchpreis gewonnen hat 2010 mit Melinda Nadj Abonji und «Tauben fliegen auf» erst einmal eine Autorin aus der Schweiz.

Unter den Nominierten befinden sich, wie erwartet, die «Schwergewichte» des Bücherherbstes: «Die Stunde zwischen Frau und Gitarre» von Clemens Setz, «Das bessere Leben» von Ulrich Peltzer, «Macht und Widerstand» von Ilija Trojanow und «Siebentürmeviertel» von Feridun Zaimoglu, daneben aber auch einige Überraschungstitel und insgesamt zehn Romane aus dem Frühjahr, die erfahrungsgemäss eher als «Zählkandidaten» durchgehen.

Der Deutsche Buchpreis ist die wichtigste Auszeichnung für einen neuen Roman. Er wird am 12. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Der Gewinner erhält 25000 Euro, die Finalisten je 2500 Euro.

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