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Die Zumutungen des sozialen Lebens

In ihrem neuen Roman hat Marlene Streeruwitz einmal mehr einen weiblichen Leidensweg aufgezeichnet.

Eigentümlich abgehackte Sätze: Marlene Streeruwitz am Literaturfestival «O-Töne» in Wien (10. Juli 2014). Foto: Georg Hochmuth (APA, Keystone)
Eigentümlich abgehackte Sätze: Marlene Streeruwitz am Literaturfestival «O-Töne» in Wien (10. Juli 2014). Foto: Georg Hochmuth (APA, Keystone)

Das ist mal eine interessante Idee, die sofort einleuchtet. Marlene Streeruwitz erfindet sich die junge Literatur neu, so, wie sie ihr gefallen würde: aufrichtig, politisch engagiert, rebellisch, richtige Romane statt marktgängiger «Gschichterln», mehr Wahrheit und weniger künstliches Erzählaroma. Die Debütantin Nelia Fehn ist die Verkörperung einer solchen Literatur, um sie dreht sich alles in Streeruwitz’ neuem Roman «Nachkommen».

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