Zum Hauptinhalt springen

Die Geburt Frankensteins

Unwetter, wie wir sie derzeit gehäuft erleben, spielten in der Literatur lange Zeit eine wichtige Rolle – und gebaren am Genfersee einst eine unheimliche Kreatur.

1816 ging in die Geschichte ein als «das Jahr ohne Sommer». Die Temperaturen erreichten Tiefst- und die Niederschläge Höchstwerte. «Die Gewitter, die uns heimsuchen, sind so gewaltig und schrecklich, wie ich nie welche erlebt habe», schrieb die junge Britin Mary Godwin von den Gestaden des Genfersees nach Hause.

Die 18-Jährige machte mit ihrem verheirateten Geliebten, dem Poeten Percy Shelley, im Maison Chapuis in Cologny Station. Mit von der Partie war Marys Stiefschwester Claire Clairmont, die ebenfalls mit einem verheirateten Dichter liiert war, Lord Byron.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.