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Die Dämonen müssen heraus

Félix Bruzzone, der seine Eltern während der Diktatur verlor, schreibt in seinen Erzählungen über Trauma, Verlust – und einen magischen Unimog.

Die zivilisierte Welt reagierte unschlüssig und halbherzig, als die Militärs 1976 die Macht in Argentinien übernahmen und sieben Jahre lang verbrecherisch ausübten. Als sei man der Gewalttaten und Massaker überdrüssig, die das 20. Jahrhundert geprägt hatten, erklang nur gedämpfter Protest. Er verhinderte nicht, dass im Jahre 1978 die besten Fussballteams in Buenos Aires und anderswo im Land um den WM-Titel spielten. Währenddessen machten Soldaten weiter Jagd auf Linke und vermeintlich Linke, letztlich auf alle, die der Abweichung verdächtig waren. Sie liessen Menschen verschwinden – spurlos.

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