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Das Wunder von Genf

«Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert» war für den Prix Goncourt nominiert, vom Original verkauften sich 750'000 Exemplare: Der junge Genfer Joël Dicker hat einen Überraschungscoup gelandet.

Erfolgreicher Senkrechtstarter: Joël Dickers Zweitling hätte sich um ein Haar mit der magischen roten Prix-Goncourt-Banderole schmücken können. (Bild vom 13. Oktober 2012)
Erfolgreicher Senkrechtstarter: Joël Dickers Zweitling hätte sich um ein Haar mit der magischen roten Prix-Goncourt-Banderole schmücken können. (Bild vom 13. Oktober 2012)
Keystone
Sein Erfolgsbuch «La verite sur l'affaire Harry Quebert» wurde eben ins Deutsche übertragen. (13. Oktober 2012)
Sein Erfolgsbuch «La verite sur l'affaire Harry Quebert» wurde eben ins Deutsche übertragen. (13. Oktober 2012)
Keystone
Gefragter Mann: Dicker gibt Auskunft. (12. November 2012)
Gefragter Mann: Dicker gibt Auskunft. (12. November 2012)
Keystone
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Dieses Buch war in Frankreich der Überraschungserfolg des letzten Jahres: Dass die Mitglieder der prestigeträchtigen Gelehrtengesellschaften Académie Française und Académie Goncourt Hymnen auf das Werk eines unbekannten Genfer Jungautors schreiben würden, war nicht zu erwarten gewesen. Fast hätte sich der Roman und Shortlist-Kandidat sogar mit der magischen roten Prix-Goncourt-Banderole 2012 schmücken können – am Ende sprangen zwei andere Auszeichnungen für seinen Autor heraus: der Grand Prix du Roman und der Prix Goncourt des Lycéens. Die eigentliche Sensation aber sind die bislang mehr als 750 000 verkauften Exemplare, die den Titel für vier Monate auf Platz eins der französischen Bestsellerliste katapultierten. Nun erscheint der 700-Seiten-Wälzer im Piper-Verlag unter dem Titel «Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert».

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