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Kunstvolle Zerstörung im Museum Tinguely

Die neue Ausstellung «Under Destruction» zeigt noch bis am 23. Januar 2011 Arbeiten von zwanzig internationalen zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern.

The Slow Inevitable Death of American Muscle (2007-2008/2010).
The Slow Inevitable Death of American Muscle (2007-2008/2010).
Keystone
«Perpetuum Mobile (40 kg)»: Die Installation verdampft Wasser zu Nebel. Dieser wiederum lässt Zement aushärten.
«Perpetuum Mobile (40 kg)»: Die Installation verdampft Wasser zu Nebel. Dieser wiederum lässt Zement aushärten.
2010 Courtesy of the Artist
Von links: Documentary of Stoning the Refrigerator (1996), St. Frigo (1997) und Stoning the Refrigerator (1996).
Von links: Documentary of Stoning the Refrigerator (1996), St. Frigo (1997) und Stoning the Refrigerator (1996).
Keystone
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Das Museum verweist auf Jean Tinguelys Selbstzerstörungsmaschine «Homage to New York» von 1960 und andere auf Spektakel und Protest ausgerichtete Werke jener Zeit, will aber andere Ansätze jüngerer Vergangenheit dokumentieren. Zerstörung zeige sich dabei als schöpferische Kraft, ökologisches Memento Mori, Konsumabfall oder poetische Transformation.

Zwar werde auch Spektakel geboten, doch daneben überraschende Feinheit und Stille. Im Fokus stehen kinetische Arbeiten, also Bewegung. Die Werke sollen sich den Besuchenden unmittelbar erschliessen, schreibt das Museum. Unter den gezeigten Künstlern sind etwa Ariel Orozco und der Schweizer Roman Signer.

Beispielsweise ist eine Installation von Nina Canell zu sehen, die Wasser zu Nebel verdampft, was Zement aushärten lässt. Johannes Vogl lässt seine Marmeladenbrotstreichmaschine überproduzieren. Orozco radiert Zeichnungen eines Radiergummis mit demselben weg - bis zum Verschwinden.

SDA/jg

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