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Kunsthaus Bregenz zeigt Retrospektive von Yvonne Rainer

Sie gilt als Wegbereiterin des postmodernen Tanzes – Das Kunsthaus Bregenz würdigt das Lebenswerk der amerikanischen Tänzerin, Aktivistin, Filmemacherin und Choreografin.

«Yvonne Rainer. Raum, Körper, Sprache» ist die erste Überblicksausstellung des komplexen Werkes der Künstlerin in Europa. Die Ausstellung wird von aktuellen Live-Performances begleitet. «Wir sind glücklich, dass uns diese Arbeit gemeinsam mit einer legendären Künstlerpersönlichkeit gelungen ist», sagten KUB-Direktor Yilmaz Dziewior und Kurator Rudolf Sagmeister am Donnerstag in Anwesenheit von Yvonne Rainer vor internationalen Medienvertretern.

Yvonne Rainer gehörte Anfang der 1960er-Jahre zur Avantgarde des postmodernen Tanzes. Später verlagerte sie ihren Arbeitsschwerpunkt auf das Medium Film – die sechs Spielfilme der Künstlerin sind im KUB alle zu sehen. Erst im Jahr 2000 wandte sich Rainer wieder der Choreografie zu.

Bereits vor der Eröffnung der Ausstellung waren zwei Performances der Künstlerin zu sehen. Die Inspiration für «Spiraling Down» zog Yvonne Rainer aus Fussballspielen, alten Filmen, aber auch Facebook und antimilitaristischen Fotos. Bilder aus dem Sportteil der «New York Times» regten sie zu «Assisted Living: Good Sports 2» an.

Skripte, Notizen, Plakate

In der Ausstellung gibt es ausserdem Filmdokumentationen zu Rainers Bühnenarbeiten sowie Fotos, Notizbücher, Tanzpartituren, Skripte und Ausstellungsplakate. Dazu ist ein Katalogbuch mit bisher unveröffentlichtem Dokumentationsmaterial aus dem Getty Research Institute in Los Angeles zum Schaffen der Künstlerin erschienen.

Für die sechs grossformatigen Billboards neben der Seestrasse hat Yvonne Rainer gemeinsam mit dem KUB Dokumentationsfotos ihrer bekanntesten Tanz-Performances ausgewählt.

SDA/omue

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