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Kunst, die aus der Kälte kam

Das Britische Museum geht zurück zu den Anfängen der abstrakten Kunst – mit Artefakten, die bis zu 40'000 Jahre alt sind. Die Londoner «Eiszeit»-Ausstellung fasziniert.

Dass es schon ein paar Jahre dauern kann, bis eine gute Kunstausstellung steht, ist kein Geheimnis. Aber gleich 40'000 Jahre? So lange habe es gedauert, heisst es beim Britischen Museum in London schmunzelnd, bis das Ausstellungsglanzstück dieses Frühjahrs hier in Bloomsbury eröffnet werden konnte. Bis die Kunstwerke ihren Weg an die Themse fanden von ihren diversen Ursprungsorten: von Gräbern und Höhlen zwischen Frankreich und Sibirien.

«Die Kunst der Eiszeit» hat Kuratorin Jill Cook ihre in London bereits hochgelobte Ausstellung betitelt. Cook sieht in dieser Kunst die «Ankunft des Geistes der Moderne». Über hundert kleine Skulpturen, menschliche Bildnisse, Tierembleme und wunderliche Gestalten aus der Zeit vor 40'000 bis 10'000 Jahren hält diese erste Sammlung ihrer Art bereit. Von «prähistorischer Kunst» will Cook freilich nicht sprechen.

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